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Wiesbaden

Wiesbaden wurde von den Römern Aquae Mattiacorum genannt - nach dem hier ansässigen germanischen Stamm Mattiakern. Um 830 wurde der Ort, bereits Sitz eines Königshofs, erstmals als Wisabada bezeichnet. Seit dem Spätmittelalter gehörte Wiesbaden den Grafen von Nassau. 1744 verlegte Fürst Karl von Nassau-Usingen seine Residenz in das Biebricher Schloss - Wiesbaden wurde Sitz der Regierung des Fürstentums. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem internationalen Kurort. Wiesbaden wurde Hauptstadt eines Regierungsbezirks und beliebter Ruhesitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte die Stadt den Status einer Landeshauptstadt. Es siedelten sich neben Behörden unter anderem zahlreiche Verlage, Versicherungen sowie Betriebe der Filmindustrie an. Darüber hinaus spielt Wiesbaden bis heute als Kur- und Kongressstadt sowie als einer der bevorzugten Wohnorte der Rhein-Main-Region eine besondere Rolle.

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